Mal eben den E-Mail-Anbieter wechseln, ist gefühlt einfach. Bei Fotos ist das anders. Fotos sind nicht einfach nur Dateien. Da hängen Erinnerungen dran. Urlaube, Kinder, Familienmomente, alte Screenshots, lustige Zufallsbilder und dieser ganze digitale Kleinkram, den man über Jahre einfach sammelt.
Gmail zu verlassen, war mein erster großer Schritt im De-Googling-Prozess. Einen Tag für Einrichtung, Migration und Testing, am zweiten Tag dann noch ein paar Anpassungen hier und da. Und das Timing passte eigentlich ganz gut.
Google war für mich über viele Jahre einfach da. Nicht bewusst genutzt, nicht aktiv hinterfragt. Sondern ungefähr so wie Strom aus der Steckdose oder WLAN zuhause: Es funktionierte einfach, also dachte ich nicht weiter darüber nach.